Booghk de Doo     
beim traditionellen Open Air Folkkonzert     
am 28. Juli in Hörstel-Bergeshövede     
zusammen mit....


- Bardic

- Mr Irish Bastard

        

Der Castellans Folk Sommer fand in diesem Jahr am 28. Juli an gewohnter Stelle als "Open-Air" am "Kulturufer Nasses Dreieck" in 48477 Hörstel-Bergeshövede statt.

Dieses Event ließ keine Wünsche offen. So beschrieben in Wort und Bild im Tour Tagebuch, das da heißt:

Wenn die bunten Fahnen wehen...
...... geht die Fahrt wohl übers Meer! Na ja, zugegeben, übers Meer ging sie zwar nicht, aber zumindest über den Dortmund-Ems-Kanal und den Mittellandkanal. Dort nämlich, wo diese beiden Wasserstraßen zusammenfließen fand auch in diesem Jahr wieder eines der geilsten Festivals Deutschlands statt: der `Castellans-Folksommer´ in Hörstel-Bevergern.
Wir hatten heuer die Ehre von den Veranstaltern nach Nordrhein-Westfalen eingeladen zu werden. Schon die Fahrt dorthin war beeindruckend. Insgesamt verbrachten wir sieben Stunden auf den Autobahnen der Republik.

Die Zeit vertrieben wir uns mit derben Scherzen und dem "Wer wird Millionär"-Handyspiel.
(Die Million knackten wir allerdings erst auf dem Rückweg...)
Aber schon der erste Eindruck vom Festivalgelände entschädigte für alle Strapazen. Die Sonne stand schon etwas tiefer und flutete ihr weiches Licht über das Wasser. Lastkähne schoben gemächlich die Samstagnachmittagsbugwelle vor sich her. Ein leichter Wind lies die Bäume auf der Insel flüstern und die Temperaturen waren sehr angenehm - es fühlte sich ein bisschen an wie "heimkommen". Die Leute vor Ort waren absolut super drauf.


Insgesamt waren es wohl um die 100 Helfer, die die Veranstalter aufgeboten hatten um das Festival durchzuziehen. Und wie sie es durchzogen… es war wohl das bestorganisierte Festival das wir kennen. Nach ausgiebigem Soundcheck, bei dem uns Dago de Levi wieder einmal zur Seite stand, begaben wir uns mit einem sauguten Gefühl in den Backstage-Bereich, in dem eine lange Tafel an Leckereiern für die Musiker aufgebaut worden war.



Nachdem wir uns später zunächst "Bardic" eine Weile angesehen hatten, konnte man dann doch den ein oder anderen von uns Backstage auf- und abhüpfen sehen.
Ein schon länger nicht mehr da gewesenes Gefühl leichter Nervosität machte sich doch tatsächlich langsam breit.

Bardic
Zum Glück gelang es uns dann aber doch wieder diese Nervosität mit den ersten Liedern raus zu blasen und unseren Gig mit Vollgas zu fahren.
Etwas ungeschickt war nur, dass wir die Anwesenden nach dem ersten Lied folgendermaßen begrüßten:

"Wir sind Booghk de Doo aus Stuttgart - der Stadt des Deutschen Meisters!"

Die Bedeutung der sich anschließenden Pfiffe und "Buh!"-Rufe erschloss sich uns aber erst viel später.
Nach dem Gig erfuhren wir von Dietmar (der Chef des Ganzen), dass die Leute hier zu 99% "königsblaue Schalker" seien! Aha! Hätte man vorher wissen sollen.
Na, egal! Wir mosteten trotzdem munter drauf los.

Es dauerte dann auch nicht lange, bis sich die ersten Tänzer vor der Bühne ein Stelldichein gaben. Nach etwa anderthalb Stunden war "Schicht".

Wir waren außer Atem, die Leute schwitzten und die VfB-Ansage war uns verziehen.

 

Nach uns spielten noch "Mr. Irish Bastard". Also hieß es für uns sofort aufräumen, abbauen, die Bühne freimachen, Schlagzeug wuchten, Verstärker schieben,… soviel zum Thema "Sex, Drugs and Rock´n´Roll".
Mr Irish Bastard

Nachdem wir uns die "Bastards" noch ne Weile angehört und ein paar (verdiente) Bierchen gekippt hatten, machte sich die ganze BdD-Bande auf den Weg ins Hotel.

Schließlich mussten wir anderntags um sieben wieder raus aus den Kisten.
Im Hotel gabs dann noch ein Bierchen und eine Fußballreportage über die Regionalliga Nord.
Tja, so sehen "After-Show-Partys" bei Booghk de Doo anno 2007 aus.

...........  "That's  Rock'n'Roll!"

Pünktlich um elf lieferten wir am anderen Morgen Bernd C. in Frankfurt am Flughafen ab, damit er seinen Flieger nach Amerika noch bekam.
Und kurz vor Darmstadt knackten wir dann schließlich auch die Million! .........

 

Wir wissen halt wie man feiert!

Gehabt euch wohl!