Dudelsack, Flöte, Xaphon, Gesang    

Geboren im Dezember `72 in Urach. Er wohnt in einem alten Bauernhaus auf der Schwäbischen Alb. Er arbeitet als Drucker. Und wer die Gutenbergjünger kennt, weiß, dass ihnen niemand das Wasser reichen kann wenn es ums Trinken, Fluchen und Tanzen geht. Und so gehört jahrelang das energische Reißen und Treten des Mikrofonständer zu seinen Lieblingsbewegungen auf der Bühne.
Begonnen hat er als Sänger der Urbesetzung von LOONATIKK, mit denen er regional beachtliche Erfolge verbuchen kann, aber auch überregional (Rhein-Main-Gebiet) auf sich aufmerksam macht. Parallel dazu bildet er seine Stimme als Sänger des Uracher Swingcorps. Mit LOONATIKK veröffentlicht er zwei Promo-Tapes "Lasst die Hunde von der Leine" (1991) und "Klagelaute der Ausgestoßenen" (1992), die sich beide im Punk-Metal-Bereich bewegen.
Nach etlichen Club- und einigen Festivalauftritten ging er ab 1993 eigene Wege.
Er gründet die "Dark´n´Roll"-Band GRACEYARD mit der er insgesamt 3 LPs aufnimmt. Zu ihrer Platte "Love´s Alchemy" (1999) schreibt die Südwestpresse: "Beim Lied `Witchcraft by a picture´ hat man das Gefühl, man befinde sich in einer Westernkneipe: das verstimmte Klavier begleitet den angeschossenen Helden auf seinen stolpernden Schritten nach draußen, bevor er dort in der sengenden Hitze wiederum sehr (k)langsam zusammenbricht.
" Während dieser Zeit formiert er mit Bernd Mall jenes Ensemble,aus dem später BOOGHK DE DOO hervorgehen wird. Bei BOOGHK DE DOO erweitert er dann auch sein Instrumentarium. Zum "Mikrofonständerreißen" kommen noch die Flöte, Xaphoon und die deutscheSchäferpfeife (landläufig Dudelsack) hinzu, mit denen er den Sound der Band nachhaltig prägt.
 
   
 
 Gitarre, Trompete, Flöte, Gesang
Geboren im September `63 in Urach. Er lebt in Wittlingen und arbeitet als Maschinenbau-Techniker. Mit 7 Jahren wird er von seinen Eltern gefragt, ob er ein Instrument lernen will.
Er beantwortet dies mit einem klaren JA. Da aber das Saxophon damals hauptsächlich von Mädchen gespielt wird, entscheidet er sich für das, mit einem `groooßen´ Schallbecher versehene "Horn in Es". Nun folgen 1 ½ Jahre Einzelunterricht, die durch einen strengen und unerbittlichen Dirigenten oft zur Qual werden.
Schließlich erreicht er sein "großes Ziel" doch noch. Er darf an den Gesamtproben der Jugend-blaskapelle teilnehmen. In den folgenden Jahren entwickelt er sich zu einem gefragten Hornisten. Teilweise spielt er in drei Orchestern gleichzeitig und absolviert mit 16 bereits Konzerte in Berlin, Paris, Ostfriesland und anderen europäischen Landstrichen.
Doch nicht nur sein geographischer Horizont, auch sein Instrumentarium erweitert sich zu der Zeit. Vom Horn wechselt er zu seinen neuen Lieblingsinstrumenten: Trompete und Gitarre. Es beginnt eine Zeit der musikalischen Neuorientierung. Er spielt in namenlosen Rock- und Jazz-Bands, die in dunklen Kellern und alten Fabrikgebäuden proben, aber nur selten die Schwellen dieser Lokalitäten überwinden können.
Die Bands zerfallen allmählich und so beschließt er, sich wieder einem ambitionierten Orchester anzuschließen. Mit diesem neuen Ensemble spielt er dann auch seine erste US-Ostküsten-Tournee. Doch trotz all dieser großen Tourneen und Konzertreisen beschleicht ihn nach einigen Jahren ein Gefühl kreativen Stillstands. Man trennt sich schließlich (wie man so schön sagt:) aufgrund künstlerischer Differenzen. Nach einer musikalischen Durststrecke erhält er 1998 das Angebot bei BOOGHK DE DOO als Musiker und Sänger einzusteigen.
Dort entwickelt er sich schnell zum Multiinstrumentalist, der den Sound der Band vor allem durch seine Bläsersätze entscheidend prägt.
 
   
 

Gitarre, Bass, Percussion, Gesang    

Geboren im September `62 in Metzingen. Sozusagen der, mit den meisten abgerissenen Kalenderblättern der Band.
Den größten Teil seiner Jugend verbrachte er in Urach als aktiver Mitbegründer der Jugendszene im Jugendhaus, wo er so manche Band aus ihren feuchten Kellerräumen holte,um hier ihre ersten LIVE-Erfahrungen zu sammeln. Heute lebt er in Hülben, von deren Einwohner böse Zungen behaupten, "die singen, sobald sie den Mund auf machen". Seine Brötchen verdient er als Meister der Elektromechanik. Im zarten Alter von 14 Jahren kommt er zum ersten Mal mit "Percussion- instrumenten" in Berührung: Nach seiner ersten durchzechten Nacht in der sturmfreien Bude seines Kumpels Niesi, geben sie ihr erstes Konzert. Mit Besenstielgitarre, Persiltrommel und was sich sonst noch im Keller fand, fühlten sie sich geehrt, inmitten von Angus Young-, Ian Anderson und Ian Gillan-Postern ihre musikalische Früherziehung auszuleben.
Im Laufe der folgenden Jahre wird er, zur Musik von AC/DC und Deep Purple, zu einem eher erfolglosen "Shaking-head-home-Musiker", ganz zum Missfallen seiner Mitbewohner Bruder/Eltern. Schallisolierung ist damals noch kein Thema. Irgendwann zu dieser Zeit bekommt er von Raimund eine reparaturbedürftige Gitarre geschenkt, an deren Erlernen er allerdings damals noch kein Interesse hat. Aber immerhin spornt es ihn zu choreographischen Höchstleistung bei 125 Dezibel "Hells Bells" an.  Im Januar 1993 fragten, bzw. bearbeiteten ihn Alex und Bernd in einem namhaften Chor der Bad Uracher Szene mitzumachen, in dem er bis heute aktiv ist. 1994 nimmt dann seine "Besenstiel-Gitarren" Zeit ein jähes Ende.  Seine Frau schenkt ihm zur bestandenen Meisterprüfung seine erste richtige Gitarre, worauf viele schmerzhafte und frustrierende Übungsmonate folgen sollten. Es dauerte dann nicht lange bis ihm das driste "vom Blatt spielen" oder aus irgendwelchen Songbüchlein, zum Hals heraus hing.
So war es der Beginn sich auch an eigene Kompositionen zu wagen.   Als 1997, nach vorangegangenen Acappellainterpretationen einer namenlosen 8-köpfigen Crew, die Band BOOGHK DE DOO die Bühne betritt, gehört er bereits zur Stammbesatzung mit zahlreichen Auftritten in ganz BW. Dort entdeckt er auch seine Leidenschaft für Percussion-Instrumente wieder. Der Musikstil war damals noch nicht ganz deutlich zu erkennen. Nach längerer Erkundungstour war man sich dann aber einig, FOLKROCK sollte es sein. Heute bedient er die Akkustik Gitarre, Percussion, seine Stimmbänder und ab und zu mal ´ne Mundharmonika. Die stolze Errungenschaft eines echten Edelbasses, macht ihn zum "Master of deep Frequencies" und gibt dem Folk die nötige Fülle.

   
 
    Posaune, Flöte
Biographie folgt.....
 
 
 

Schlagzeug, Percussion    

Geboren `71 in Krugersdorp / Südafrika. Heute lebt er in Hülben, von dessen Einwohnern bösen Zungen behaupten...(siehe Armin). Er arbeitet als Maschinenbauingenieur bei einer großen schwäbischen Automobilfirma. Bereits in jungen Jahren beginnt er mit dem Erlernen von Xylophon, Glockenspiel, Flügelhorn und verschiedenen Percussioninstrumenten.
Er sammelt seine ersten musikalischen Erfahrungen beim Musikverein, wo er schließlich auch seine Ausbildung zum Schlagzeuger erhält. Der eine Bernd lernt den anderen Bernd bereits in der Schule kennen, was letztlich zum ersten gemeinsamen Auftritt der beiden beim Schulfest führt, bei dem sie vor versammelter Schule und auf geliehenen Instrumenten, die Ikone "Smoke on the water" niederreißen. Während der Ausbildung zum Industriemechaniker spielt er in der Band `Keine Ahnung´, die sich ebenso wenig auf einen Namen, wie auf einen Stil einigen kann und trotz ernsthafter Ambitionen bald die Segel streicht. Mit seiner nächsten Band `It Can Swim´ sieht das schon anders aus.
Die `Schwimmer´ mausern sich in der Region zu den Vorreitern des echten `Nu-Metal´ und zwar zu einer Zeit, als dieses Wort noch gar nicht erfunden ist. Im März 1995 bringen sie das selbstbetitelte Minialbum `It can swim´ heraus und laufen damit in Dauerrotation beim Tübinger Anarcho-Sender `Wüste Welle´.
Danach folgen unzählige regionale und überregionale Auftritte in Clubs und auf Festivals.
Nach schwelenden musikalischen Differenzen liefern sie ihren letzten Auftritt beim Dreispitzfestival 2001 ab, auf dem auch `Booghk de Doo´ zu Gast sind.
Quasi von der Bühne weg, wird Bernd als neuer Schlagzeuger für `Booghk de Doo´ angeheuert. Hierbei kommt ihm seine jahrelange Erfahrung beim Musikverein zugute. Mit seinem feinen und blitzschnellen Gespür für den richtigen Rhythmus ist er das Fundament des Booghk de Doo-typischen Sounds.
2002 spielt er mit Frank Heinkel das Didgeridoo-Auftragswerk `Europa´ ein.

   
 
   
 
Akkordeon, Mandoline, Gitarre, Gesang
Geboren im Januar `72 in Urach. Konfessionslos. Er wohnt in einem 400 Jahre alten Leinweberhaus in Bad Urach. Aufgewachsen ist er mit Volkstänzen und Naturfreun-deliedern. Seinen ersten außer- familiären Kuss erhält er mit 4 Jahren von Maria Helwig. Mit 15 entdeckt er die alte Mandoline seines Vaters wieder und beginnt darauf Stücke von Iron Maiden nachzuspielen.
Nach einer Mechanikerlehre ist er bis 1992 als Arbeiter in der Fabrik zugange. Danach folgen Zivildienst und Abitur in Ulm.
Ab 1998, Studium der Soziologie und der Politikwissenschaft in Tübingen. Im selben Jahr ist er als Redakteur für Sport und CD-Rezensionen bei `Boot Murder News´ tätig. Im Sommer 1998 erfolgt die Veröffentlichung des literarischen Erstwerkes "We Are The Roadcrew".
Sein Buch "Stadt der tausend Feuer" erscheint 2001 beim Bench-Press-Verlag.
Anfang der 90er-Jahre ist er Mitbegründer von LOONATIKK und fünf Jahre lang Gitarrist dieser Hardcore-Rock´n´Roll-Band. Mit ihrer Split-LP "Sufferscorn" haben sie internationales Airplay (Spanien, Venezuela, Kalifornien, Ungarn u.a.) Parallel hierzu formiert er mit Alex die Dark´n´Roll-Band GRACEYARD, mit der sie die Kluft zwischen Dark-Wave und Rock´n´Roll überbrücken und bisher vier Tonträger veröffentlicht haben. Danach spielt er bei der deutschen Gothic-Punk-Band `Die Blumen des Bösen´, mit denen er auch eine 3-wöchige Deutschland-tour absolviert.
Erste Auftritte im Ausland folgen, die unter anderem dazu genutzt werden, am Grabe vonCharles Baudelaire (dem Namensgeber der Band) in Paris, einige seiner Werke zu verlesen. Zur selben Zeit gründet er mit Alex ein 8-köpfiges Gesangsensemble. Dieses Ensemble setzte sich 1997, nach einer personellen Reinigung, aus Bernd Mall, Alexander Edel, Armin Ulbrich, Michael Schneider, Reimar Rennecke zusammen, bis es erstmals 5-köpfig unter dem Namen BOOGHK DE DOO auftritt. Mit BOOGHK DE DOO pendelt er zunächst mehrere Musikstile aus, um schließlich beim Folk einen deutlichen, kraftvollen Ausschlag zu spüren. Die alte Mandoline wird zum zweiten Mal wiederentdeckt und spätestens als er ein altes DDR-Weltmeister-Akkordeon geschenkt bekommt, ist der Weg zum "neuen deutschen Folk" vorgezeichnet. 1999 komponiert er mit Mark André Kneer (Berklee College of music / Boston) Musik für die Abschlussmodeschau der deutschen Hochschule für Design in Pforzheim.
2001 steht er wieder mit LOONATIKK als Bassist auf der Bühne und 2002 produziert er für SWR-International ein Radio-Feature zum Thema "50 Jahre Einwanderungsland Baden-Württemberg".
Neben den Aufnahmen zum neuen BOOGHK DE DOO-Album ist er 2004 auch für LOONATIKK, YIDA-KIFRANK und die WALTER F. DIET BAND als Studio-musiker tätig.
 
   
 

Geige    

Geboren `82 in Aalen. Er ist mit Abstand der Jüngste in der Gruppe. Seine frühe Kindheit verbringt er in Peru, wo `Quelindo´ (wie er dort genannt wird) auch zum ersten mal mit der magische Seite ursprünglicher Musik in Berührung kommt. 1989 zieht es seine Familie wieder zurück nach Deutschland. Seit dieser Zeit lebt er in dem mittelalterlichen Städtchen Weil der Stadt bei Böblingen. Zudem ist er zeitweise auch noch in Heidelberg ansässig, wo er ein Studium der Musik, Mathematik und Physik an der Pädagogischen Hochschule absolviert.
Seine musikalische Laufbahn beginnt 1990, mit einer klassischen Ausbildung auf der Violine, die er bis zu seinem Abitur genießt. In den folgenden Jahren sammelt er Bühnenerfahrung in verschiedenen Orchestern, mit denen er auch größere Konzerttourneen, z.B. quer durch Italien spielt. Doch sein Drang zu musikalischer Vielfalt lässt sich immer schwerer unterdrücken und immer weniger mit den starren Mustern eines klassischen Orchesters vereinbaren. Er entdeckt seine Liebe zum HipHop, fängt an zu Rappen und gründet mit Freunden zusammen die HipHop-Band "SüDKOMFORT" (www.suedkomfort.de), mit der er im Süddeutschen Raum, aber auch oft in der Schweiz live-haftig zu Gange ist. Der Erfolg der Band lässt nicht lange auf sich warten: 2003 kommt ihr erstes Album "Aufnahmefähig" auf den Markt. Doch selbst damit ist er nicht ausgelastet. Parallel zu diesen Rastlosigkeiten, bringt er sich noch autodidaktisch die Gitarre bei. Im Sommer 2003 lernt er Bernd und dessen Akkordeon bei einem Seminar zu `Pop und Politik´ kennen. Bei einer gemeinsamen Session mit der Band wird schnell klar, dass sich hier Musiker gefunden haben, die sowohl künstlerisch, als auch menschlich, auf der selben Wellenlänge liegen. Der langgesuchte "waschechte Fiddler" ist gefunden. Seitdem ist Tilman für den Geigensound bei Booghk de Doo zuständig. Wer ihn allerdings schon live gesehen hat weiß, dass `Tille´ auf der Bühne nicht nur zum Paganini wird, sondern auch zum "Wackelkranz-Schüttler-und-tänzelnden-Chorsänger-vor-dem-Herrn" mutiert, der bei Booghk de Doo kaum mehr wegzudenken ist. 2004 nimmt er mit der Band das Album "Lieder aus dem Rinnstein" auf.